Heute mag jeder gerne an Google Fragen stellen, durch Facebook Freunde treffen oder an Youtube ein Video anschauen.
Kennen wir aber die zahlreiche Möglichkeiten, die uns das Internet jeden Tag zum wissenschaftlichen Arbeit zur Verfügung stellt? Wie kann man z.B. die notwendige Information für ein Projekt sammeln? Wie speichert man die? Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Methoden haben? Wie schreibt man Texte bei einer Gruppenarbeit?
Zum wissenschaftlichen arbeiten im Web stellte uns Lambert Heller 2 verschiedene Möglichkeiten vor. Die erste die er uns präsentierte war "Social bookmarking". Im Prinzip geht es hierbeit um die Verwaltung bzw. Archivierung von Links zur späteren Bearbeitung oder Nutzung - information retrival. Man kann beispielsweise Favoriten im Browser festlegen. Auf dieser Weise speichert man die Information aber nur auf dem eigenen PC und bei eventuellen Problemen mit der PC könnte alles weggehen. Es gibt deshalb auch zahlreiche Programme die einem dabei helfen Links noch effektiver zu erfassen. Ein Beispiel-Tool dafür ist Delicious (--> www.delicious.com). Dieses stellt im Prinzip eine Browsererweiterung dar und installiert somit eine zusätzliche Funktionsleiste. Der Vorteil hierbei ist, dass man die verschiedenen Links nicht nur auf seinem PC zur Verfügung hat, sondern von jedem Rechner aus Zugriff hat sobald man sich auf der Seite anmeldet.
Zusätzlich gibt es sogenannte TAGs zur besseren Ordnung der Internetlinks. Es ergibt sich dabei die Möglichkeit eine Art Netzwerk von unterschiedlichen Links zu gleichen Themenbereichen zu organisieren. Auch die TIB/UB benutzt Delicious zur Verwaltung ihrer Sammlung von Internetadressen. Dazu kann man danach suchen, welche Benutzer dasselbe link gespeichert haben und eventuell neue interessante links zum Thema auf einem anderen Profil finden.Außerdem ist Delicios sehr nützlich bei Gruppenarbeiten, weil das eine Art von soziales Netzwerk ist und jeder könnte in Prinzip sehen, welche Links die anderen gespeichert haben. Dazu kann man links aus Delicios in Facebook einbringen. Man hat aber auch die Möglichkeit, sie als "privat" zu markieren, so dass sie nicht sehebar sind.
Zusätzlich zeigte uns Lambert Heller die Funktion "dropbox" (--> www.dropbox.com). Diese ermöglicht einem seine Dateien auf einem Server abzulegen und von jedem anderen Rechner aus darauf zugreifen zu können. Sie werden selbstständig aktualisiert und sind auf jedem Rechner zur Bearbeitung erreichbar. Das ist eine gute Sicherheitsmethode, weil man Kopie seiner Deteien hat.
Als zweites Werkzeug der wissenschaftlichen Internet Recherche stellte er uns "google docs" vor (--> www.docs.google.com). Mit diesem Programm wird es dem Benutzer ermöglicht Texte online privat zu schreiben oder bestimmten Personen freigeben und mit denen parallel von verschiedenen Computern gleichzeitig zu bearbeiten. Dabei sind die Änderungen in Echtzeit einzusehen.
Somit wird die Zusammenarbeit an einem Textdokument vereinfacht. Im Anschluss zeigte uns Lambert Heller noch die Web-Site www.wikipedia.de, die viele von uns schon kennen. Er erklärte uns wie man Artikel sucht, selbst bearbeitet und eventuell sogar die Verlässlichkeit der Artikel bzw. einzelnen Daten zu erroieren. (Indem man bsp. im Forum Diskusionen schaut ob und wie viele Autoren sich über Themen auseinandergesetzt haben). Es besteht bei wikipedia auch die Option die Seite zu zitieren (erreichbar unter Werkzeuge in der linken Leiste).
Danach sollten wir die erlernten Recherche-Möglichkeiten in Kleingruppen üben.
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